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2017

Der Anna Hospizverein bildet wieder ehrenamtliche HospizbegleiterInnen aus.

Ziel der Ausbildung ist es, interessierte Bürger mit sozialem Engagement zu befähigen, Menschen in schwerer Lebenszeit zu begleiten und zu unterstützen. Wichtige Eckpunkte der Ausbildung sind der Umgang mit Trauer von Betroffenen und ihren Angehörigen, sowie Information zu hospizlichen und palliativen Strukturen in der Region und die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit.

Grundkurs: 13.01.2018/20.01.2018

Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 08631 1857-150

 
Die Firma Kapfelsperger GmbH hat sich auch in diesem Jahr entschieden an Stelle von Weihnachtsgeschenken einen gemeinnützigen Zweck zu unterstützen.
Der Anna Hospizverein bedankt herzlich sich für die großzügige Spende von 1.500.-€.

Peter Coellen ist seit einem halben Jahr Vorsitzender des Anna Hospizvereins. In die Fußstapfen, die Vorgänger Dr. Hans Dworzak hinterlassen hat, will er gar nicht treten: „Mein Weg ist ein anderer.“

Mühldorf – Draußen ist bestes Golfwetter. Doch Peter Coellen sitzt im dunklen Besprechungsraum des Ärztehauses. Und soll erklären, was nicht so einfach zu erklären ist: Warum er dieses Amt übernommen hat.

Der Vorsitz im Anna Hospizverein ist schließlich nicht irgendein Amt. Weil es auch nicht irgendein Verein ist. Es geht um Sterben, Tod und Trauer. Es geht um das Nebeneinander von Haupt- und Ehrenamt, um über 2000 Mitglieder. Und es geht um das Erbe von Dr. Hans Dworzak, der den Hospizverein aus dem Nichts aufgebaut und über Jahrzehnte geprägt hat. „Die Fußstapfen, die er hinterlassen hat, sind riesig. Da passt niemand hi nein“, weiß Coellen. „Und deshalb will ich es auch gar nicht versuchen.“

Damit liegt er auf einer Linie mit Geschäftsführer Josef Hell: „Es war klar, dass mit dem Ausscheiden von Hans Dworzak eine große Lücke entsteht. Deshalb haben wir nach Kandidaten gesucht, die anders sind; die nicht automatisch in der Pflicht sind, diese Lücke zu füllen.“

Es ist kein Geheimnis, dass die Kandidatensuche ein schwieriges Unterfangen war. Und dass – wie Hell es ausdrückt – mancher Wunschnachfolger aus „Angst vor dem ewigen Vergleich“ mit Dworzak abgesagt hat. Diese Angst hat Peter Coellen nicht. „Ich bin kein zweiter Dworzak. Kann und will es auch gar nicht sein. Mein Weg ist ein anderer.“

Anders ist der 66-Jährige schon deshalb, weil er kein Mediziner ist – wie Hell oder eben Dworzak. Geboren und aufgewachsen im Schwarzwald, absolvierte Coellen eine Ausbildung zum Industriekaufmann. „Mein Onkel legte mir als Anhänger der anthroposophischen Lehre die soziale Arbeit ans Herz. Also ging ich als 20-Jähriger für zwei Jahre in eine Behinderteneinrichtung nach Südafrika.“ Zurückgekehrt, studierte er in Freiburg Sozialpädagogik und war als Sozialarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. „So gesehen schließt sich der Lebenskreis: Mit Kindern und Jugendlichen fing es an, nun endet es beim Hospizverein.“

Dazwischen liegt ein erfülltes Berufsleben, das ihn Kliniken und Senioreneinrichtungen im Schwarzwald, am Bodensee und in Waldkraiburg leiten ließ. Dort war der Vater einer 33-jährigen Tochter und eines 30-jährigen Sohnes von 2012 bis 2015 Leiter des Seniorenzentrums St. Mechthild und kam so erstmals in Kontakt mit dem Anna Hospizverein. „Ich hätte dort gerne eine stationäre Hospizeinrichtung in Kooperation mit dem Verein installiert.“ Am Ende ist aus den Plänen nichts geworden, der Träger lehnte das Projekt ab.

Dennoch: „Es hat uns damals durchaus imponiert, dass der Leiter einer Senioreneinrichtung auf uns zukommt und Interesse an der Hospizarbeit zeigt. Meistens müssen wir den ersten Schritt machen“, erinnert sich Josef Hell. Und dann gibt es da noch die Geschichte mit dem Rasenmäher: Als der Hausmeister von St. Mechthild krank war, erledigte Geschäftsführer Coellen die Gartenarbeit. „Meine Hospizhelferinnen haben ihn beim Rasenmähen gesehen, die Geschichte machte bei uns die Runde.“

So wurde Coellen, der mit seiner Frau in Töging lebt, trotz seines niedrigen Bekanntheitsgrades zu einem Kandidaten für den Vorsitz. Als einer, der in der Not auch konkret mit anpackt; als einer, der Bilanzen lesen kann; als einer, der Leitungserfahrung mitbringt. „Und als einer, der dennoch so anders ist als der Hans, dass jeder Vergleich hinkt“, sagt Hell.

Peter Coellen will sich raushalten aus der inhaltlichen Arbeit der Geschäftsleitung (siehe Infokasten): „Dieses Team gestaltet. Und der Vorstand begleitet. Was nicht heißen soll, dass wir keine Fragen stellen oder keinen wachsamen Blick auf die Finanzen haben.“ Aufsicht und Repräsentation: „Das sind meine Aufgaben.“

Nach einem halben Jahr im Amt eine erste Zwischenbilanz? „Ich spüre die Erwartungshaltung, noch präsenter zu sein. Und kann doch nicht jeden Termin zusagen.“ Was aber auch kein Problem sei: „Dafür sind wir auch im Vorstand ein Team.“ Zugleich sei er überrascht, mit welcher Aktivität und Lebendigkeit im Verein gearbeitet werde. „Und das, obwohl sich alle mit dem Tod beschäftigen. Das berührt mich sehr.“

Quelle: OVB, 26.10.2017

In einer schönen und würdevollen Feierstunde beging der Hospizverein Altötting e.V. am vergangenen Samstag im Bürgersaal Burghausen
sein 20-jähriges Vereinsjubiläum.

Wir gratulieren unserem Nachbarschafts-Hospizverein von Herzen!

Burghauser Anzeiger vom 09.10.2017
Regionalfernsehen Oberbayern, Mediathek

Der Welthospiztag 2017 findet am 14. Oktober unter dem Motto „Für eine bedarfsgerechte Hospiz- und Palliativversorgung“ statt. Er soll auf oft tabuisierte Themen wie Tod, Sterben und Trauer aufmerksam machen und diese Themen in der Gesellschaft verankern. Außerdem soll an die professionelle sowie ehrenamtliche Hospizarbeit erinnert werden, um die Unterstützung für diese Arbeit in der Gesellschaft zu erhöhen. 

Informationen zum Welthospiztag 2017

Aus einer persönlichen Erfahrung eines Firmlings aus Haag entstand die Idee, den Erlös des diesjährigen Firmlaufs an den Anna Hospizverein zu spenden. Dabei kamen durch das große Engagement der jungen Menschen 1917,50 Euro zusammen, so viel war es noch nie vorher. Ohne die Unterstützung der Laufgruppen des Sportvereins DJK Oberndorf wäre die Durchführung in diesem Rahmen nicht möglich gewesen.
Wir bedanken uns bei den Firmlingen und den Laufgruppen (Leitung: Petra Pommer) dafür sehr herzlich!

von links nach rechts: Erika Koch (Anna Hospizverein Mühldorf, Pflegeleitung), Firmlinge der Firmgruppe Haag mit ihrer Lehrkraft Frau Buchberger, im Hintergrund Peter Coellen (Anna Hospizverein, 1. Vorsitzender)

Mit einer feierlichen Verleihung der Kurszertifikate endete an einem strahlend schönen Samstag im Juli die Ausbildung zum Hospizbegleiter, die von den Koordinatoren des Ehrenamtes im Anna Hospizverein feierlich gestaltet wurde.
Die Vorstandschaft, das Team der ehrenamtlichen Hospizbegleiter und die Mitarbeiter des Anna Hospizvereins beglückwünschen die Kursabsolventen und heißen die neuen Hopizbegleiter herzlich willkommen.

von links nach rechts: Carola Kamhuber (Koordinatorin Ehrenamt, Kursleitung), Hannelore Rottner, Claudia Mayer, Melanie Bart, Lotte Walther, Petra Wolf, Ria Menzel de Jong, Irmgard Knoblauch, Klaus Huber (Koordinator Ehrenamt), Marianna Stößel, Christine Lurz, Peter Coellen (1.Vorsitzender), Christine Kinzner, John Read

Ziel des „Letzte Hilfe“ Kurses ist es, jederman in vier Unterrichtseinheiten an einem Abend die Inhalte zu vermitteln, die für Betroffene  wichtig sind wenn  in ihrem Umfeld ein Mensch stirbt. Es soll das Wissen um die Fragen des Sterbens vertieft werden um die Vorgänge am Lebensende verstehen zu können. Angelehnt an die Erste Hilfe besteht das Konzept darin die Situation aus „Sicht eines Laien“ erkennen zu können und zu wissen was zu tun ist.

Letzte Hilfe Kurse werden bereits seit 2015 erfolgreich an verschiedenen Orten in Deutschland angeboten.  Inzwischen haben bereits mehr als 1500 Bürgerinnen und Bürger daran teilgenommen und wurden 300 Kursleiter in ganz Deutschland ausgebildet.
Das Projekt aus dem diese Kurse entstanden sind, wurde 2015 mit einem Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ausgezeichnet.Der Anna Hospizverein hat im Frühjahr dieses Jahres  zwei Personen zu Kursleitern ausbilden lassen und bietet ab Herbst 2017 einen ersten Kurs Letzte Hilfe am 10.11.2017 an.

Eine Anmeldung ist erforderlich. 08631 1857-194

 

Am 04.07.2017 findet um 19 Uhr im Vortragssaal der Kreisklinik Mühldorf (4. Stock) ein Informationsabend zum Ausbildungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleitung statt.
An diesem Abend wird über den Ablauf von Grund- und Aufbaukurs informiert und Fragen über Zeitaufwand, Anforderungen und Voraussetzungen für dieses freiwillige Engagement werden geklärt. Gleichzeitig kann man sich an diesem Abend bereits für den Kurs anmelden. Kursbeginn ist am 23.09.2017.

Für Fragen vorab stehen Ihnen unsere Hospizkoordinatoren unter Tel. 08631-1857150 zur Verfügung.

Am 19. Juni 2017 hat der Anna Hospizverein einen weiteren Kurs Palliative Care für Pflegekräfte eröffnet.
19 Teilnehmer aus verschiedenen Einrichtungen wie Pflegeheim, ambulanter Pflegedienst, Klinik und außerklinische Intensivstation sind vertreten, sie kommen aus den Landkreisen Mühldorf, Altötting, Rottal-Inn und Traunstein. Als Kursleitung freue ich mich sehr, hoch motivierte Pflegekräfte in dieser Weiterbildung begleiten zu dürfen. Diesmal sind es ausschließlich Frauen im Alter von 23 – 62 Jahren, die sich der Auseinandersetzung mit der Betreuung von schwerkranken sterbenden Menschen und ihren Angehörigen stellen. Voraussetzung dafür ist die Reflexion mit der eigenen Endlichkeit. In 168 Unterrichtseinheiten in Blöcken von 3-5 Tagen verteilt bis Anfang Februar 2018 erfahren die Kursteilnehmer einerseits die Ausbildung fachlicher Kompetenz wie Schmerztherapie und Linderung von Symptomen, aber auch die persönliche Auseinandersetzung mit den Themen Kommunikation, Begleitung und Trauer ist umfangreich enthalten.
Der Anna Hospizverein bietet jährlich einen Palliative Care Kurs für Pflegende an. (Erika Koch, Kursleitung)

 

Die Mitgliederversammlung am 06.03.2017 war geprägt vom Abschied des langjährigen Vorsitzenden des Vereins, Dr. Hans Dworzak.
Sein Nachfolger im Amt ist Peter Coellen, der früher Heimleiter des Haus Mechthild in Waldkraiburg war.
In die Vorstandschaft gewählt wurden außerdem:
Thomas Kitzeder (2.Vorsitzender), Helga Reichert (Kassier), Josef Lurz (Schriftführer), Ilona Brunner, Alexander Horn, Martin Kuhn (Beisitzer)
Dr. Hans Dworzak wurde im Anschluss an die Neuwahlen der Vorstandschaft zum Ehrenvorsitzenden durch die Mitgliederversammlung ernannt und betonte "Die Hospizidee geht weiter."

Aus: Mühldorfer Anzeiger vom 07.03.2017, zum vollständigen Atikel https://www.ovb-online.de/muehldorf/hospizidee-geht-weiter-7544947.html

 

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