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Einladung zur Veranstaltung anlässlich des Welthospiztages

 

Der Welthospiztag 2018 findet heuer unter dem Motto „Weil du wichtig bist!“ statt. Damit schlägt der Deutsche Hospiz- und Palliativverband eine Brücke zum internationalen Motto „Because I matter“ und stellt die gelebte Erfahrung von schwerstkranken und sterbenden Menschen in das Zentrum des Welthospiztages 2018. Das Motto ist somit auch eine Verneigung vor Cicely Saunders, Krankenschwester, Sozialarbeiterin, Ärztin, Hospizbegründerin und Palliativmedizinerin, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, sowie eine Erinnerung an ihren bekannten Ausspruch: You matter because you are you and you matter until the end of your life. // Du zählst, weil Du du bist. Und du wirst bis zum letzten Augenblick deines Lebens eine Bedeutung haben.

Auch in diesem Jahr werden zahlreiche Dienste und Einrichtungen den Welthospiztag nutzen, um für die Hospizidee zu werben, auf die Situation von schwerstkranken und sterbenden Menschen aufmerksam zu machen und über sich und ihre Angebote zu informieren.

 

Der Anna Hospizverein Mühldorf veranstaltet dazu am 12. Oktober 2018 um 18.00 Uhr eine ökumenische Andacht  im Stadtpark Waldkraiburg. Im Anschluss daran begeben wir uns über Stationen auf den Weg in die Christkönig Kirche, wo dann ab ca.19.30 Uhr die Wanderausstellung

unter dem Titel „Trauer soll sichtbar werden“ besichtigt werden kann und den Abschluss der Veranstaltung bildet.

 

 

Inhalt der Wanderausstellung:

 

Vermutlich hat jeder Mensch einen eigenen Zugang zu den  Themen Sterben, Tod und Trauer. Manche Menschen sprechen sehr offen darüber, mit  einer klaren Vorstellung vom Ende. Andere wollen sich im Leben lieber mit lebendigen Themen befassen und vermeiden bis zum Schluss eine bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit.  Jeder aber weiß um die Endlichkeit des Lebens. Jeder erlebt  immer wieder in überraschenden Situationen, wie schnell das Schicksal  eine Wendung bringen kann. Den Wert einer bewussten Auseinandersetzung mit meinem eigenen Sterben und dem Sterben meiner Lieben können wir nicht messen. Es  besteht aber die Hoffnung, dass Tage, die auf ein Ende hin ausgerichtet sind, sehr wohl einen Wert in sich tragen.

Was wird in mir ausgelöst, wenn ich eine beängstigende Diagnose bekomme? Was wird in mir ausgelöst, wenn in meiner  Familie jemand unheilbar erkrankt?   Was passiert mit mir, wenn Trauer mich überwältigt? Welche Ängste drängen in mir hoch? Gibt es Worte, die die Sprachlosigkeit überwinden, welche  sich in meiner Familie breit macht? Welche Sprache hilft gegen die Angst und die Sorgen und wohin richtet sich meine Wut und meine Machtlosigkeit?

Wir möchten Sie anregen hinzuhören, welche Fragen in Ihnen selber da sind. Fragen, die Sie beschäftigen, die Sie  verunsichern  und für die Sie bisher  nur schwer Worte gefunden haben.

Sie auszusprechen, kann vielleicht zu Gesprächen führen, die in die Tiefe gehen.

Manchmal entsteht Klarheit, manchmal Vertrauen und manchmal noch mehr Verunsicherung -  aber wir werden immer berührt, wenn wir in Dialog mit uns selber  oder einem Gegenüber treten.

  

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